Jeanette Ackermann geb. Berliner wurde am 22.05.1865 in Kleinlangheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinlangheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Ackermann Jakob, die Ehe wurde am 15.07.1897 in Kleinlangheim geschlossen.
Ihre Kinder waren Ackermann Ludwig (04.04.1906–03.07.1940), Ackermann Siegfried (19.10.1900–04.05.1942) und Brönner Zerline geb. Ackermann (20.08.1902–21.04.1942).
Sie starb am 13.01.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Jeanette Ackermann stammt aus der Familie Moses und Zilli Berliner, geb. Heimann, in Kleinlangheim, Kreis Kitzingen. Sie war seit 1897 mit dem aus Geroldshausen stammenden Viehhändler Jakob Ackermann verheiratet. Zwischen 1898 und 1906 wurden in Kleinlangheim ihre sechs Kinder geboren: Moritz (1898), Max (1899), Siegfried (1900), Zerline (1902), Kerri (1904) und Ludwig (1906). Die schon in den 1920er Jahren zu beobachtenden antisemitischen Aktionen in Kleinlangheim spitzten sich ab 1933 zu. Nach den massiven Ausschreitungen im Novemberpogrom 1938 wurden Anfang 1939 noch 13 jüdische Einwohner gezählt. Bei der Volkszählung im Mai 1939 wurden nur noch acht (erwachsene) Personen registriert, darunter im Haus 137b Jakob, Jeanette, Siegfried und Ludwig Ackermann. Kerri lebte zwischenzeitlich in den USA und die Brüder Moritz und Max waren bereits verstorben. Das Ehepaar Ackermann kam im April 1940 in das Heim Dürerstraße 20 der Israelitischen Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Jeanette und Jakob Ackermann mussten 1940 und 1942 die Ermordung ihrer Kinder Ludwig, Siegfried und Zerline miterleben, ehe sie selbst am 23. September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert wurden. Jeanette Ackermann kam hier im Januar 1943, wenige Tage vor ihrem Mann, ums Leben.