Simon Fröhlich (1898 - 1944)

Simon Fröhlich wurde am 16.05.1898 in Rexingen (Horb am Neckar) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rexingen, Wiesenbronn, KZ Dachau, Riga-Jungfernhof, Raum Riga, Stuttgart. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Fröhlich Martha geb. Münz, die Ehe wurde am 1925 geschlossen.

Sein Kind war Fröhlich Heinz (Jacob), Heinz (00.00.1926).

Er starb am 00.00.1944 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Simon Fröhlich wurde 1898 als Sohn des Viehhändlers Max Fröhlich und seiner Frau Auguste geb. Schwarz in Rexingen geboren. 1925 heiratete er Martha Simon und zog zu ihr und ihrem Vater nach Wiesenbronn und stieg mit in das Geschäft der Familie ein. 1926 kam der einzige Sohn des Paares Heinz auf die Welt. Nach dem Novemberpogrom 1938 wurde Somon Fröhlich verhaftet und etwa einen Monat lang im KZ Dachau inhaftiert. Wenig später musste die Familie ihr Haus verlassen und ins Armenhaus ziehen. Die Auswanderungsbemühungen der Familie nach Palästina scheiterten. Immerhin gelang es, für den Sohn Heinz Ende 1939 einen Platz auf einem Schiff nach Haifa zu bekommen. Kurz vorher war Marthas Vater Simon Münz nach Würzburg ins Altersheim gezogen. Er starb Anfang 1940. Martha und Simon Fröhlich konnten im September 1940 Wiesenbronn verlassen und zu Simons Mutter nach Rexingen ziehen. Ein gutes Jahr später wurden sie von dort über Stuttgart nach Riga-Jungfernhof deportiert, wo Martha Fröhlich bereits im Januar den unmenschlichen Lebensbedingungen im Lager erlag. Simon Fröhlich leistete Zwangsarbeit im Raum Riga und wurde zuletzt 1944 gesehen. Er dürfte bald darauf ein Opfer der brutalen Lebens- und Arbeitsbedingungen in einem der Lager geworden sein. Denn die Häftlinge, die die Zeit im Raum Riga überstanden, wurden ab dem Spätsommer wieder nach Westen transportiert. Zu ihnen gehörte er nicht mehr. weitere Quelle [1083]: Gemeindearchiv Wiesenbronn (A 150/X/029).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.