Martha Fröhlich geb. Münz (1895 - 1942)

Martha Fröhlich geb. Münz wurde am 28.09.1895 in Wiesenbronn geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wiesenbronn, Rexingen, Riga-Jungfernhof, Stuttgart. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Münz Simon (23.04.1857–04.01.1940) und Münz Sarah geb. Rosenthal (08.05.1860–01.02.1921).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Fröhlich Martha geb. Münz.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Fröhlich Simon, die Ehe wurde am 1925 geschlossen.

Ihr Kind war Fröhlich Heinz (Jacob), Heinz (00.00.1926).

Sie starb am 15.01.1942 in Riga-Jungfernhof.

Weitere Angaben aus den Quellen: Martha Fröhlich war die Tochter des Textilkaufmanns Simon Münz und seiner Frau Sarah in Wiesenbronn. 1925 heiratete sie den Textilkaufmann und -vertreter Simon Fröhlich aus Rexingen, der zu ihr nach Wiesenbronn zog und in das Geschäft der Familie mit einstieg. 1926 kam ihr Sohn Heinz Jacob auf die Welt. Nach dem Novemberpogrom 1938 wurde Marthas Mann verhaftet und etwa einen Monat lang im KZ Dachau inhaftiert. Wenig später musste die Familie ihr Haus verlassen und ins Armenhaus ziehen. Die Auswanderungsbemühungen der Familie nach Palästina scheiterten. Immerhin gelang es, für den Sohn Heinz Ende 1939 einen Platz auf einem Schiff nach Haifa zu bekommen. Kurz vorher war Marthas Vater Simon Münz nach Würzburg ins Altersheim gezogen. Er starb Anfang 1940. Martha und Simon Fröhlich konnten im September 1940 Wiesenbronn verlassen und zu Simons Mutter nach Rexingen ziehen. Ein gutes Jahr später wurden sie von dort über Stuttgart nach Riga-Jungfernhof deportiert, wo Martha Fröhlich bereits im Januar den unmenschlichen Lebensbedingungen im Lager erlag. Ihr Mann leistete Zwangsarbeit im Raum Riga und wurde zuletzt 1944 gesehen. weitere Quelle [1083]: Gemeindearchiv Wiesenbronn (A 150/X/029).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.