Leopold Sternheimer (1857 - 1937)

Leopold Sternheimer wurde am 01.02.1857 in Hobbach geboren und lebte in Hobbach, Aschaffenburg.

Seine Eltern waren Sternheimer Raphael (19.02.1822–08.03.1889) und Sternheimer Johanna geb. Grünewald (um 1815–08.02.1857).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sternheimer Caroline, Karolina geb. Oestreicher, die Ehe wurde am 19.12.1882 in Aschaffenburg geschlossen.

Seine Kinder waren Sternheimer Karl (03.12.1885–1942), Steigerwald Rosa Alice, Alice geb. Sternheimer (06.08.1890–unbekannt), Philipp Johanna geb. Sternheimer (08.09.1883–1942), Plaut Elsa geb. Sternheimer (15.07.1888) und Sternheimer Anonyma (20.12.1884–20.12.1884).

Er starb am 15.12.1937 in Aschaffenburg.

Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Altstadtfriedhof in Aschaffenburg".

Weitere Angaben aus den Quellen: Trauzeugen: Stern,Moses,27 Jahre,Kaufmann,Aschaffenburg,Landingstraße 11 Stern,Samuel jun.,25 Jahre,Kaufmann,Aschaffenburg,Landingstraße 11 [1073] 1904 war Leopold Sternheimer Trauzeuge bei der Eheschließung seiner Tochter Johanna Sternheimer mit Moses Philipp. 1910 war er Trauzeuge bei der Eheschließung seiner Tochter Elsa Sternheimer mit Isaak Plaut und 1913 bei der Eheschließung seiner Tochter Rosa Alice Sternheimer mit Oskar Steigerwald sowie 1925 bei der Hochzeit von Ilse Grethe Kann mit Robert Stern.[1073] Meldete 1882 in Aschaffenburg ein Herrenkleidergeschäft an [1166]. Ab August 1887 war Adam Schlereth mit einem Gehilfen als selbständiger Schneider für ihn tätig [1166]. Sally Rothschild aus Romrod arbeitete von September 1901 bis Januar 1902 als Handlungsgehilfe bei ihm [1046]. Von Januar bis September 1902 war Ludwig Salomon als Commis bei ihm beschäftigt [1046]. Moritz Herzberger arbeitete von August 1902 bis März 1903 als Commis bei ihm [1046]. Von März 1916 bis Juni 1917 erholte sich sein Schwager Sigmund Oestreicher bei ihm [1046]. Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Herstallstr. 12 (alte Hausnr. Lit. D 7) von 1903 bis 1928. [1042].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.