Lina Oppenheimer geb. Sichel (1877 - 1960)

Lina Oppenheimer geb. Sichel wurde am 26.10.1877 in Kleinheubach geboren und lebte in Kleinheubach, Aschaffenburg, München, Heinsheim, Mosbach, Ghetto Theresienstadt, Los Angeles, USA.

Ihre Eltern waren Sichel Salomon (15.08.1829–14.07.1917) und Sichel Eva geb. Oppenheimer (12.12.1839–20.02.1919).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Oppenheimer Emanuel, die Ehe wurde am 07.05.1901 in Aschaffenburg geschlossen.

Ihre Kinder waren Oppenheimer Heinrich (13.07.1902) und Oppenheimer Fred, Siegfried (15.12.1903–05.11.1979).

Sie starb am 08.03.1960 in Los Angeles.

Weitere Angaben aus den Quellen: Wurde im Juli 1942 in das Ghetto Theresienstadt verschleppt und überlebte dort den Holocaust. Am 10. Mai 1946 fuhr sie mit der S.S. Marine Flasher nach New York. Das Schiff war das erste von vielen Schiffen, das 1946-1948 mit Überlebenden des Nazi-Regimes von Bremerhaven in die USA fuhr. Die American Jewish Joint Distribution Committee (JDC) organisierte und bezahlte die Überfahrten. Am 31. Oktober 1947 stellte sie in Los Angeles den Einbürgerungsantrag für die USA.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.