Moshe Aryeh Bamberger geb. Moses Löb (1902 - 1960)

Moshe Aryeh Bamberger geb. Moses Löb wurde am 03.12.1902 in Bad Kissingen geboren und lebte in Bad Kissingen, Mainz, England, Gateshead, KZ Dachau.

Seine Eltern waren Bamberger Nanette geb. Bamberger (30.01.1870–1942) und Bamberger Seckel (13.04.1863–23.10.1934).

Er starb am 1960 in Gateshead.

Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. Moses Löb Bamberger wuchs mit sechs Geschwistern in der Rabbinerfamilie Seckel und link(Nanette Bamberger (Bamberger)#20543) in Bad Kissingen auf. Er besuchte hier die Realschule, dann bis zu seinem Abitur 1921 die Kreis-Oberealschule Würzburg. Er studierte im Anschluss an den Universitäten Würzburg, Berlin (1921-1924) und Gießen und dem Rabbinerseminar in Berlin; 1925 Promotion Gießen. 1929 wurde er als Rabbiner und Schulleiter nach Mainz berufen, wo er bis er bis 1938 blieb; er war Rabbiner der orthodoxen Isr. Religionsgesellschaft Mainz. [1023] NS-Zeit: Im Novemberpogrom 1938 wurde er bei einem Besuch in Bad Kissingen mit seinen Geschwistern Simon und Kela verhaftet und schikaniert. Die Rabbiner Moses und Simon Bamberger kamen mit anderen jüd. Männern kürzere Zeit in das KZ Dachau. [1161] Moses Löb emigrierte in der Folgezeit nach England. Er leitete später im orthodoxen Zentrum Gateshead (wikien(Gateshead Talmudical College)) die Jewish Boarding School. [1016] Der Ehemann von Jaquline Bamberger (Falk) und Vater von sechs Kindern verstarb 1960 in Gateshead. [1066].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.