Seligmann Bär Bamberger (1896 - 1970)

Seligmann Bär Bamberger wurde am 20.01.1896 in Schrimm (Śrem) geboren und lebte in Schrimm, Bad Kissingen, Würzburg, Hamburg, New York, New Jersey.

Seine Eltern waren Bamberger Nanette geb. Bamberger (30.01.1870–1942) und Bamberger Seckel (13.04.1863–23.10.1934).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Bamberger Else Bella geb. Buxbaum, die Ehe wurde am 1921 geschlossen.

Er starb am 1970, April 1970 in New Jersey.

Die Grabstätte befindet sich im "Clifton, New Jersey - King Solomon Memorial Park".

Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. Seligmann Bamberger wuchs in der kinderreichen Rabbinerfamilie Dr. Seckel und Nannette Bamberger in Schirmm (Provinz Posen) und Bad Kissingen auf. Er besuchte zwischen 1905 und 1911 die Kissinger Realschule, dann (wie seine Brüder Simon und Moses Löb) die Oberrealschule Würzburg. Er studierte dann Chemie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; 1921 Promotion. Im gleichen Jahr heiratete er Else Buxbaum aus Würzburg und zog mit ihr nach Hamburg, wo er an der Hochschule Chemie und Physik unterrichtete. Ihre beiden Kinder Hanna und Joseph kamen 1926 und 1927 zur Welt. NS-Zeit: Im Novemberpogrom 1938 konnte sich Dr. Bamberger der Verhaftung in seiner Hamburger Wohnung entziehen. Der Familie gelang es erst nach vielen Schwierigkeiten ein Visum für die Emigration in die USA zu erreichen. Sie konnte im Februar/März 1940 über Genau nach New York ausreisen. Seligmann Bamberger beantragte bereits im Mai 1940 die US-Staatsbürgerschaft. [1019] Seine Mutter Nannette und seine Schwester Kela Bamberger wurden im Holocaust ermordet. Dr. Seligmann Baer Bamberger war in den USA als Hochschullehrer und Unternehmensleiter tätig. [1016] Er verstarb 1970 und wurde wie seine Frau Else in wikien(Clifton, New Jersey) beerdigt. [1065].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.