Werner Essinger wurde am 09.01.1935 in Wuppertal geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wuppertal, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Essinger Ernst (27.02.1895–1941/1944) und Essinger Mirjam Martha geb. Adler (16.06.1908–1941/1942).
Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Werner Essinger wurde 1935 als Sohn des Bäckers Ernst Essinger und seiner Frau Mirjam, geb. Adler, in Elberfeld, einem Stadtteil von Wuppertal geboren. Dort hatte sich sein Vater mit einer Bäckerei selbständig gemacht. Vermutlich 1938, wohl in Zusammenhang mit dem Novemberpogrom, kehrte die Familie nach Würzburg zurück, wo sie zuvor schon gelebt hatte. Die Familie wohnte wieder in der Glockengasse 4 bei den Verwandten. Anfang Dezember 1938 wurde dort Werners Schwester Sanny geboren. Am 27. November 1941 wurde der sechsjährige Junge mit seiner Familie von Würzburg aus nach Riga-Jungfernhof deportiert. Werner Essinger, seine Mutter Mirjam und seine Schwester Sanny wurden vermutlich Opfer der Massenerschießungen am 26. März 1942 im Wald von Bikernieki. Sein Vater Ernst könnte noch Zwangsarbeit im Raum Riga geleistet haben, bevor er spätestens im Sommer 1944 ermordet wurde.