Minna Freudenberger geb. Stern wurde am 16.06.1877 in Laudenbach bei Weikersheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Laudenbach (Weikersheim), Flieden, Würzburg, Bad Ems, Frankfurt am Main, Vernichtungslager Sobibor. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Stern Jakob (29.03.1835–29.09.1888) und Stern Sara geb. Stern (?06.01.1837–?20.01.1888).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Freudenberger Simon, die Ehe wurde am 1901 in Heidingsfeld geschlossen.
Ihre Kinder waren Stern Paula geb. Freudenberger (21.08.1904–20.01.1941) und Freudenberger Jacob (Isi) geb. Isidor (23.07.1903–Juni 1973).
Sie starb am 1942 in Vernichtungslager Sobibor.
Weitere Angaben aus den Quellen: Minna Freudenberger wuchs in der Händlerfamilie Jakob und link(Sara Stern (Stern)#31331) in Laudenbach(Weikersheim) [1016] im nördlichen Baden-Württemberg auf. Sie war ab 1901 mit dem Lehrer Simon Freudenberger im nordhessischen Flieden verheiratet; 1903 und 1904 wurden dort ihre Kinder link(Jacob (Isi)#22648) und link(Paula (Stern)#31308) geboren. Nach dem gesundheitsbedingten Ruhestand ihres Mannes 1928 verzog sie mit ihm aus Flieden, wohl zu den Kindern in Würzburg und Nieder-Ohmen, Hessen. Ab 1931 lebte das Paar beständig in Würzburg. [1016] NS-Zeit: Die ab Februar 1936 verwitwete Frau zog im November des Jahres zunächst nach Bad Ems. Ihre Kinder Isi und Paula konnten nach Palästina und New York emigrieren. Minna Freudenberger wurde im Juni 1942 von ihrem letzten Wohnort Frankfurt am Main [1064] ins Vernichtungslager Sobibor [1003] deportiert und ermordet.