Simon Freudenberger wurde am 10.06.1871 in Heßdorf geboren und lebte in Heßdorf, Würzburg, Flieden.
Seine Eltern waren Freudenberger Babette geb. Goldner und Freudenberger Judas.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Freudenberger Minna geb. Stern, die Ehe wurde am 1901 in Heidingsfeld geschlossen.
Seine Kinder waren Stern Paula geb. Freudenberger (21.08.1904–20.01.1941) und Freudenberger Jacob (Isi) geb. Isidor (23.07.1903–Juni 1973).
Er starb am 04.02.1936 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Simon Freudenberger wuchs in der Landwirtsfamilie Judas und link(Babette Freudenberger (Goldner)#22622) in Heßdorf (Karsbach), Kreis Main-Spessart, auf. Er machte seine Lehrerausbildung (wie sein Bruder Siegfried Freudenberger) an der Isr. Lehrerbildungsanstalt ILBA in Würzburg; Examen 1887. Von 1891 bis zu seinem gesundheitlich bedingten vorzeitigen Ruhestand 1928 unterrichtete er an der Jüd. Volksschule im nordhessischen Flieden. 1921 wurde dort sein 30jähriges Dienstjubiläum als Lehrer und Vorbeter gefeiert. [1023] Der Ehemann von Minna (Stern) und Vater von link(Jacob (Isi) Freudenberger#22648) und link(Paula (Stern)#31308) verbrachte seinen Ruhestand in Würzburg. Er verstarb hier 1936 mit 64 Jahren [1016] und wurde im Jüd. Friedhof Rödelsee beerdigt. In einem Nachruf wurde sein Engagement für das gesetzestreue (orthodoxe) Judentum gewürdigt und seine Zeitungsbeiträge gegenüber "Verfälschern des Judentums sowohl in den Reihen der Assimilation wie auch im Lager der sog. Salon-Orthodoxie". [1023] Simons Kinder Isi und Paula konnten nach Palästina und New York emigrieren. Seine Witwe Minna Freudenberger wurde 1942 von Frankfurt deportiert und ermordet.