Georg Gerst wurde am 14.12.1913 in Würzburg geboren und lebte in Leipzig, Würzburg, USA.
Seine Eltern waren Gerst Bruno (19.08.1878–12.02.1943) und Gerst Marianne geb. Mars (17.12.1887–1942/1944).
Weitere Angaben aus den Quellen: In der Stadt Würzburg als Sohn der Weinhändlerfamilie Bruno und Marianne Gerst aufgewachsen. Um 1923 zog die Familie in die sächsische Großstadt Leipzig, wo Georg seine Schul- und Berufsausbildung fortsetzte. Wie sein jüngerer Bruder Alfred engagierte er sich schon in jungen Jahren in sozialistischen und kommunistischen Jugendorganisationen; er war besonders im Vogtland im Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)) aktiv, nach der NS-Machtergreifung Anfang 1933 im Untergrund. Er wurde bereits im Juni 1933 denunziert und verhaftet und im Mai 1934 zu 33 Monaten Zuchthaus verurteilt. Als einziger seiner vierköpfigen Familie konnte Georg emigrieren und überleben. Er wurde im August 1939 ausgebürgert und lebte später in den USA. [1016] Qu_ellen: -Sächsische Biographie (.isgv.de/biografie/Alfred_Gerst_(1915-1942)) -Robert Allen Willingham II, Jews in Leipzig, Nationality and Community in the 20th Century, 2005 (Dissertation University of Texas -repositories.lib.utexas.edu) -ancestry.com.