Bruno Gerst wurde am 19.08.1878 in Kitzingen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kitzingen, Würzburg, Leipzig, Niederlande, KZ Auschwitz, Oss (Niederlande). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Gerst Jette geb. Frank (um 1850–um 1915) und Gerst Nathan (09.06.1843–04.05.1917).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Gerst Marianne geb. Mars, die Ehe wurde am 1911 in Schweinfurt geschlossen.
Seine Kinder waren Gerst Georg (14.12.1913) und Gerst Alfred (29.01.1915–22.02.1942).
Er starb am 12.02.1943 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. In der unterfränkischen Kreisstadt Kitzingen aufgewachsen. Er ließ sich 1908 in Würzburg nieder und eröffnete eine Weingrosshandlung mit Kontor. 1911 erhielt er das Bürgerrecht und Heimatrecht der Stadt. Erster Weltkrieg:Kriegsdienst, -teilnehmer in der bayerischen Armee. Bruno Gerst zog 1923 mit seiner Familie nach Leipzig in Sachsen. Er wurde im NS-Regime verfolgt und war vom 17. Juni bis zum 20. Oktober 1938 Häftling im KZ Sachsenhausen. Er floh, emigrierte zu einem unbekannten Zeitpunkt allein in die Niederlande und wurde von dort 1943 deportiert ins Vernichtungslager Auschwitz. Ermordet wurden auch seine von Leipzig deportierte Ehefrau Marianne und sein politisch verfolgter Sohn Alfred. Von der Familie Gerst überlebte nur der Sohn Georg. [1016][1003][1002][1005].