Elsa (Else) Goldschmidt (1900 - 1945)

Elsa (Else) Goldschmidt wurde am 15.02.1900 in Mönchsroth geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mönchsroth, Würzburg, Riga-Jungfernhof, KZ Stutthof. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Goldschmidt Josef (29.11.1865–19.12.1942) und Goldschmidt Ricka geb. Frank (03.03.1868–19.11.1943).

Sie starb am 1941/1945 in Stutthof.

Weitere Angaben aus den Quellen: Elsa Goldschmidt wurde 1900 geboren. Sie hatte noch zwei Geschwister, Max und Friedel. Die Tochter der im Holocaust ausgelöschten Arztfamilie Josef und Ricka Goldschmidt, geb. Frank, kam mit ihr um 1933 vom mittelfränkischen Heimatort Mönchsroth im Landkreis Ansbach nach Würzburg. In Würzburg lebte Elsa Goldschmidt zunächst in der Theresienstraße 6 und musste später in ihre letzte beengte Unterkunft in der Hindenburgstraße 21 ziehen. Sie war Mitglied im Jüdischen Kulturbund Würzburg (s. Kulturbund Deutscher Juden). Am 27. November 1941 wurde Elsa Goldschmidt zusammen mit ihrem Bruder Max nach Riga deportiert und nach weiteren Lageraufenthalten zu einem unbekannten Zeitpunkt im KZ Stutthof ermordet. Elsas Eltern und ihre Schwester Friedel wurden 1942 gemeinsam ins Theresienstadt deportiert, wo Josef und Ricka wahrscheinlich 1943 umkamen. Friedel wurde im Oktober 1944 weiter nach Auschwitz deportiert, wo sie ermordet wurde.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.