Josef Goldschmidt (1865 - 1942)

Josef Goldschmidt wurde am 29.11.1865 in Westheim bei Hammelburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Westheim bei Hammelburg, Mönchsroth, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Goldschmidt Ricka geb. Frank.

Seine Kinder waren Goldschmidt Max (05.08.1906–1941/1942), Goldschmidt Friedel (14.02.1898–09.10.1944) und Goldschmidt Elsa (Else) (15.02.1900–1941/1945).

Er starb am 19.12.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. med. Josef Goldschmidt wurde in der unterfränkischen Gemeinde Westheim, Landkreis Bad Kissingen, geboren und wuchs dort auf. Nach der Schulausbildung und dem Medizinstudium ließ er sich als Arzt in der mittelfränkischen Gemeinde Mönchsroth nieder. Josef Goldschmidt war in der Gemeinde hoch angesehen und hielt etwa bei der Einweihung des Kriegerdenkmals 1892 die patriotische "Rede auf Kaiser und Reich". Die bereits Ende der 1920er Jahre in Mönchsroth starke Nazibewegung und die danach folgenden antijüdischen Repressalien bewogen aber viele jüdische Bürger zum Wegzug aus der Gemeinde - so wohl auch Dr. Goldschmidt, der um 1933 mit seiner Familie nach Wuerzburg zog und hier, in der Heimatstadt seiner Ehefrau, im Ruhestand lebte. Am 23.09.1942 wurde er mit ihr und der Tochter Friedel ins Theresienstadt deportiert. [1016][1023; Artikel Mönchsroth].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.