Manfred (Moses), Manfred Moses Goldschmidt (1911)

Manfred (Moses), Manfred Moses Goldschmidt wurde am 18.10.1911 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Hanau, Mainz, Alzey, Sayn, Krasniczyn, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Goldschmidt Hannchen (Johanna) geb. Fröhlich (27.04.1881–1944) und Goldschmidt Josef (15.02.1876–1944).

Er verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Viertes der acht Kinder von Josef und Hannchen Goldschmidt in Würzburg. Die Familie zog 1927 in die hes_sische Stadt Hanau und lebte später in der Stadt Mainz. Manfred hatte eine psychiatrische Erkrankungung und war in den Heil-und Pflegeanstalten (Psychiatrische Klinik) in Alzey, dann in Sayn untergebracht. Er überlebte die Euthanasiemorde in der NS-Zeit in ihrer Hauptphase 1940/41, wurde dann aber Ende April/Anfang Mai 1942 über Koblenz in das Ghetto Krasniczyn deportiert und wohl bald darauf ermordet. [1016][1002][1003][1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.