Bertha Grünbaum geb. Schäler wurde am 26.02.1873 in Schwanfeld geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schwanfeld, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Schäler Babette geb. Ackermann (19.10.1836–03.01.1928) und Schäler Moses (um 1830–29.02.1892).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Gruenbaum, Grünbaum Isaak, die Ehe wurde am 1899 in Schwanfeld/Ufr. geschlossen.
Ihre Kinder waren Ehrenreich Fanny geb. Grünbaum, Gruenbaum (09.03.1902), Grünbaum, Gruenbaum Max (20.01.1904), Kuchmann Irma geb. Grünbaum (20.09.1912) und Grünbaum Paula (23.12.1907–00.10.1944).
Sie starb am 25.05.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Geschäftsfrau. Als Tochter von Moses und Babette Schäler in der unterfränkischen Gemeinde Schwanfeld, Landkreis Schweinfurt, aufgewachsen. Sie lebte ab 1899 als Ehefrau des Metzgermeisters Isaak Grünbaum in Würzburg, dessen traditionsreichen koscheren Betrieb in nächster Nähe zum Rathaus der Stadt sie nach dessen Tod 1932 fortführte, aber spätestens Ende 1938 aufgeben musste. Am 23. September 1942 wurde sie mit der Tochter Paula nach Theresienstadt deportiert; mit ihnen auch Berthas ebenfalls lange in Würzburg lebenden Geschwister Gertraud, Leo und Simon Schäler. Drei der vier Kinder von Bertha und Isaak Grünbaum konnten emigrieren und lebten später in Israel. [1016][1002][1003][1005].