Moses Schäler wurde am um 1830 in Schwanfeld geboren und lebte in Schwanfeld.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schäler Babette geb. Ackermann, die Ehe wurde am 1854 in Schweinfurt/Ufr. geschlossen.
Seine Kinder waren Schäler Gertraud (10.07.1866–12.10.1942), Stern Amalie (Mali) geb. Schäler (13.04.1859–23.02.1944), Schäler Simon (17.03.1868–19.09.1943), Schäler Salomon (Saly) (19.07.1863–19.11.1939) und Schäler Leo (25.09.1861–11.10.1942) sowie weitere 2 Kinder.
Er starb am 29.02.1892 in Schwanfeld.
Weitere Angaben aus den Quellen: Häutehändler (Leder) in der unterfränkischen Gemeinde Schwanfeld, Landkreis Schweinfurt. Er stammte aus einer schon um 1800 im Ort ansässigen Familie. Unter den bemerkenswert vielen 34 jüd. Matrikelstellen ab 1817 finden sich dort "Moses Salomon Schöler (Viehhändler), Besla, Witwe von Moses Schlom Schöler (Warenhandel; Sohn Isaac übernahm die Matrikelstelle 1821 mit Feldbau)". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Von seinen anscheinend sieben Kindern mit Babette geb. Ackermann führten Simon Meier und Emanuel sein Gewerbe des Fell- und Häutehandels in Würzburg und Schweinfurt fort. Fünf seiner Kinder wurden von Würzburg deportiert. [1016].