Leo Schäler (1861 - 1942)

Leo Schäler wurde am 25.09.1861 in Schwanfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schwanfeld, Frankfurt am Main, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Schäler Babette geb. Ackermann (19.10.1836–03.01.1928) und Schäler Moses (um 1830–29.02.1892).

Er starb am 11.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Leon (Leo) Schäler stammte aus der kinderreichen Händlerfamilie Moses und Babette Schäler in der unterfränkischen Gemeinde Schwanfeld, Landkreis Schweinfurt. Er war, wie sein jüngerer Bruder Salomon, in Frankfurt berufstätig. 1917 zog der unverheiratete Mann von dort nach Würzburg und lebte hier in einem gemeinsamen Haushalt mit seiner Mutter und Geschwistern im Haus Beim Grafeneckart 13 in der Altstadt. Leo arbeitete vielleicht zunächst in der Fell- und Häutehandlung "Gebrüder Schäler" seines Bruders Simon Meier mit. NS-Regime: Er arbeitete bis 1938 als Agent, Vertreter für Tuchwaren in der Stadt. Mit seinen Geschwistern aus der Familienwohnung vertrieben, wurde er am 23.September 1942 von seinem letzten, beengten Quartier im Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung ins Theresienstadt deportiert, wo der über 80jährige Mann nach noch nicht drei Wochen ums Leben kam. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.