Gertraud Schäler (1866 - 1942)

Gertraud Schäler wurde am 10.07.1866 in Schwanfeld geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schwanfeld, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Schäler Babette geb. Ackermann (19.10.1836–03.01.1928) und Schäler Moses (um 1830–29.02.1892).

Sie starb am 12.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Privatiere, Haustochter. Gertraud (Gertrud, Gertrude) Schäler wuchs in der kinderreichen Händlerfamilie Moses und Babette Schäler in der unterfränkischen Gemeinde Schwanfeld, Landkreis Schweinfurt, auf. Sie kam wohl 1913 mit ihrer hochbetagten, verwitweten Mutter nach Würzburg und betreute sie und ihre unverheirateten Geschwister Simon Meier und Leo im gemeinsamen Haushalt Beim Grafeneckart 13. NS-Regime: Die Geschwister Schäler und ihre verwitweten Schwestern Bertha Grünbaum und Mali Stern wurden nach dem Novemberpogrom 1938 aus ihrer Wohnung vertrieben (Entmietungsgesetz) und in ein "Judenhaus") einquartiert, schließlich am 23.September 1942 ins Theresienstadt deportiert. [1003] Gertraud Schäler kam dort (wie ihre Brüder) nach wenigen Tagen ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.