Simon Schäler wurde am 17.03.1868 in Schwanfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schwanfeld, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Schäler Babette geb. Ackermann (19.10.1836–03.01.1928) und Schäler Moses (um 1830–29.02.1892).
Er starb am 19.09.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Fell- und Häutehändler. Simon Maier Schäler (ursprünglich Maier, Meier) wuchs in der Familie des Häutehändlers Moses Schäler und seiner Frau Babette in der unterfränkischen Gemeinde Schwanfeld, Landkreis Schweinfurt, auf. Wie sein jüngerer Bruder Emanuel in Schweinfurt setzte er das väterliche Gewerbe fort. 1903 wurde er in Würzburg ansässig; er führte hier die Fell- und Häutehandlung (zeitweise auch Viehhandlung ?) "Gebrüder Schäler" im erworbenen Anwesen Pleichertorstraße 4; ab Ende 1911 als alleiniger Inhaber. 1916 erhielt der unverheiratete Mann das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. NS-Regime: 1938 (?) Geschäftsauflösung. Simon, der mit einigen Geschwistern seit langem in einem gemeinsamen Haushalt (Beim Grafeneckart 13)) lebte und sich vergeblich um die Emigration nach England bemühte, kam Anfang oder Mitte 1942 mit ihnen in das Altersheim, nun auch "Judenhaus", Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. [1016] Der 74jährige Mann wurde am 23.September 1942 mit seinen Geschwistern ins Theresienstadt deportiert. [1027] Jüd. Gewerbebetriebe 1935 (Fell- und Häutehandlungen).