Irma Gruen (Grünebaum) geb. Schlorch (1913 - 2011)

Irma Gruen (Grünebaum) geb. Schlorch wurde am 25.01.1913 in Obbach (Euerbach) geboren und lebte in Obbach, Prichsenstadt, Würzburg, USA, Memphis, TN, Indianapolis, IN.

Ihre Eltern waren Schlorch Emil (26.11.1877–1942) und Schlorch Sofie geb. Silbermann (24.03.1883–1942).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Gruen (Grünebaum) Alfred D. geb. Grünebaum, Alfred David, die Ehe wurde am 1935 in Obbach geschlossen.

Sie starb am 10.05.2011 in Memphis.

Weitere Angaben aus den Quellen: Irma Gruen (Grünebaum) wuchs in der Familie Emil und link(Sophie Schlorch (Silbermann)#40781) in der Gemeinde Obbach, Kreis Schweinfurt, auf. [1066] Sie heiratete dort 1935 den Volksschul- und Religionslehrer Alfred Grünebaum, der zwischen 1930 und 1935 am Ort unterrichtete. NS-Zeit: Mitte 1935 zog das junge Paar in dessen neuen Dienstort Prichsenstadt, Kreis Kitzingen. Nach dem Novemberpogrom 1938 und der KZ-Haft ihres Mannes mussten sie mit ihrem 1937 geborenen Sohn Joachim die Gemeinde verlassen [1023] und eine Emigrationsmöglichkeit suchen. Der Ehemann war im Februar 1939 allein nach Palästina vorausgegangen,[1016] emigrierte dann aber mit Irma und Joachim im September 1940 über Lissabon in die USA. [1019] Irmas Eltern wurden im April 1942 von Obbach über Würzburg nach Krasniczyn deportiert. Die Familie lebte ab 1953 in der Großstadt Memphis, Tennessee. Sie benannte sich in ihrer neuen Heimat in "Gruen" um. Irma bekam weitere Kinder, Gordon (Dr. Gordon Gruen) und Sylvia (Salomon). Das hochbetagte Ehepaar hatte bei Alfreds Tod 2007 sechs Enkel und sechs Urenkel. Irma verstarb 2011 im Alter von 98 Jahren. Sie lebte mit ihrem Ehemann und ihren drei Kindern ab 1953 in der amerikanischen Großstadt Memphis,TN, wo sie 2011 im hohen Alter starb. [1016] Quellen: -findagrave.com -legacy.com (IRMA GRUEN, widow of Alfred Gruen, died early Tuesday morning, May 10, 2011, at Baptist Memorial Hospital- Memphis after a brief illness.).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.