Dorothea Grünfeld wurde am 14.01.1933 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga, Belgien. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Grünfeld Irma geb. Weglein (28.11.1902–1941/1942) und Gruenfeld (Grünfeld) Max (07.04.1896–8,10.1984).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Dorothea (Dorla) Grünfeld wurde 1933 als Tochter von Max und Irma Grünfeld, geb. Weglein, in Würzburg geboren, wo sie zusammen mit ihrem zwei Jahre jüngeren Bruder Norbert auch aufwuchs. Sie war Schülerin an der städtischen Jüd. Volks- und Berufsschule. Im März 1939 stellte ihre Mutter einen in der Folge gescheiterten Emigrationsversuch nach Antwerpen in Belgien an. Dorothea sollte mit der Kinder- und Jugend-Alijah, einer jüdischen Organisation, die versuchte möglichst viele Kinder und Jugendliche während der Zeit des Nationalsozialismus vor allem nach Palästina in Sicherheit zu bringen, emigrieren. Wegen des Arbeitseinsatzes ihrer Mutter und weil ihr Vater Ende Juni 1939 nach London emigriert war, wurde sie zeitweise von den Pflegeeltern Ludwig und Karoline Sichel betreut. Am 27. November 1941 wurde das achtjährige Kind mit ihrer Mutter und den Pflegeeltern von Würzburg mit dem Ziel Riga deportiert. Ihr emigrierter Bruder Norbert gibt als Dorotheas Todestag den 26.03.1942 an, also das Massaker im Wald von Bikernieki bei Riga. Ihre genauen Todesumstände konnten bisher nicht mit letzter Gewissheit geklärt werden. Sie wurde für tot erklärt.