Max Gruenfeld (Grünfeld) wurde am 07.04.1896 in Karlsruhe geboren und lebte in Karlsruhe, Würzburg, Saarland, London, New York, Palisades, NY.
Seine Eltern waren Grünfeld Florina (Flora) geb. Jacobi (25.10.1868–19.12.1936) und Grünfeld Nathan (25.09.1870–01.06.1932).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Grünfeld Irma geb. Weglein, die Ehe wurde am 1932 geschlossen.
Seine Kinder waren Grünfeld Dorothea (14.01.1933–1941/1942) und Grünfeld Norbert (19.04.1935).
Er starb am 8,10.1984 in Palisades.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Als Sohn des Küfers Nathan Grünfeld und seiner Ehefrau Florina in der Stadt Karlsruhe, Baden-Württemberg und in Würzburg aufgewachsen. Lehre in Bieberich(?) bei Saarbrücken; später Angestellter in Sulzbach/Saar und Saarbrücken (1925). Über den Vater war er russischer Staatsangehöriger, wurde aber 1921 eingebürgert (nach 1933 aberkannt?). Übernahm 1932 die Fasshandlung des Vaters, die er bis zur Schließung der jüdischen Geschäfte nach dem Novemberpogrom 1938 fortführte. Er emigrierte Ende Juni 1939 nach England. Seine Frau ließ er in Würzburg zurück, den Sohn Norbert konnten die Eheleute noch bei Verwandten in Dijon unterbringen. Tochter Dorothea kam zunächst nach Belgien, musste jedoch nach dem Einfall der Wehrmacht zu ihrer Mutter nach Würzburg zurückkehren. Max Gründfeld wurde nach seiner Ankunft in England als feindlicher Ausländer in ein Camp interniert. Es misslang ihm, Frau und Kinder nach England nachzuholen. Ehefrau Irma und Tochter Dorothea wurden am 27. November 1941 nach Riga-Jungfernhof deportiert und dort ermordet. Er selbst emigrierte 1946 in die USA. 1949 folgte ihm sein Sohn Norbert und begann ein Studium in New York. Der aus einer wohlhabenden Familie stammende Max Gruenfeld lebte in New York von Fabrikarbeit. Ab 1953 durch eine schwere Operation vermindert arbeitsfähig, ging er 1961 mit kleiner Rente in den Ruhestand. [1016] Quelle: - Brief von Doris Grünfeld an Elisabeth Böhrer.