Gertrud Hahn (1926 - 1943)

Gertrud Hahn wurde am 15.10.1926 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Hahn Alexander (05.12.1871–1943) und Hahn Henriette geb. Schloss (01.03.1892–1943).

Sie starb am 1943 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hausangestellte (Dienstbote). Einziges Kind von Alexander und Henriette Hahn in Würzburg. Sie besuchte die "Jüd. Volks- und Berufsschule Würzburg" als einzige für jüd. Kinder ihres Alters noch verbliebene Ausbildungsmöglichkeit. Danach gehörte sie, ab 1940/41, zum Dienstpersonal der jüd. Heime in Würzburg. Im September 1942 wurde die geplante Deportation ihrer Familie ins Theresienstadt wegen einer schweren Erkrankung von Gertrud aufgeschoben. Am 17. Juni 1943 wurde sie mit den Eltern vom "Judenhaus" Bibrastraße 6 in Würzburg ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1016][1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.