Henriette Hahn geb. Schloss (1892 - 1943)

Henriette Hahn geb. Schloss wurde am 01.03.1892 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Schloß Marianne geb. Rosenfelder (10.12.1865–18.11.1927) und Schloß Max geb. Mayer (Maier) (30.04.1861–13.07.1919).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hahn Alexander, die Ehe wurde am 1921 in Würzburg geschlossen.

Ihr Kind war Hahn Gertrud (15.10.1926–1943).

Sie starb am 1943 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hausfrau. Henriette Hahn wuchs als älteste von drei Töchtern von Max und Marianne Schloß in Würzburg auf. Ihr Ehemann Alexander übernahm nach der Heirat 1921 das Versicherungsgeschäft ihres Vaters. NS-Regime: Nach 1933 war sie Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Henriette Hahn musste im März 1942 mit ihrer Familie in das "Judenhaus" Bibrastraße 6 ziehen und arbeitete wohl als Näherin in diesem "Jüd. Unterkunftsheim". Im September 1942 wurde die geplante Deportation der Familie nach Theresienstadt wegen der schweren Erkrankung ihrer Tochter Gertrud nach Intervention der jüd. Geschäftsstelle (Iwan Schwab) aufgeschoben. Am 17.Juni 1943 wurde sie mit ihrem Mann und der Tochter nach Auschwitz deportiert. [1016][1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.