Albert Heinemann wurde am 24.02.1897 in Poppenlauer geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Poppenlauer, Burgpreppach, Würzburg, Frankfurt am Main, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Heinemann Heinrich und Heinemann Karoline geb. Kremer (02.01.1870–23.07.1952).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Heinemann Frieda geb. Kremer.
Sein Kind war Heinemann Beate (18.12.1936–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Albert Heinemann wuchs in der Viehhändlerfamilie Heinrich und Karoline Heinemannin der unterfränkischen Gemeinde Poppenlauer, Landkreis Bad Kissingen, auf. Er besuchte nach der Volksschule die Isr. Präparandenschule Burgpreppach. 1912 trat er dort aus und machte dann eine kaufmännische Lehre in der Firma link(Ansbacher & Fränkel#20302) in der Stadt Würzburg. 1916-1918 war er Kriegsteilnehmer; er ehielt das EK II (Eisernes Kreuz) und andere Auszeichnungen. Ende 1919 ging er als Kaufmann nach Frankfurt. 1923 zog er zurück nach Würzburg und gründete mit Justin Worms die Textilwarengroßhandlung "Heinemann & Worms" (Weiß- und Wollwaren, Trikotagen; Theaterstraße 12 und andere Adressen). 1933 schied er aus und eröffnete eine Öl-, Fett- und Kolonialwarenhandlung. Im Novemberpogrom 1938 wurde er festgenommen; am 6. Dez. aus dem KZ Buchenwald entlassen unter Auflage der Geschäftsaufgabe und Auswanderung. Er bemühte sich ohne Erfolg um die Emigration in die USA. Im September 1939 als Nachtwächter und Nachtpfleger im Isr. Kranken- und Pfründnerhaus Würzburg eingestellt. 1940/41 Zwangsarbeit bei einer Baufirma und beim städtischen Tiefbauamt. Er zog im Oktober 1941 (ungewöhnlich zu diesem Zeitpunkt) zurück in seine Heimatgemeinde Poppenlauer, vielleicht um seiner alten Mutter beizustehen. Von dort wurde er am 25. April 1942 mit der Ehefrau Frieda , der fünfjährigen Tochter Beate und seiner Schwester(?) Betty mit dem Ziel Ghetto Izbica deportiert. Auch sein Bruder Nathan wurde ein Opfer des Holocaust; die Mutter Karoline überlebte die Deportation nach Theresienstadt.