Bella Berta Heß wurde am 27.09.1923 in Miltenberg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Miltenberg, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Wolfratshausen, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Heß Abraham (05.07.1895–1941/1942) und Heß Nanny Nathalia Anny geb. Freudenberger (14.08.1896–24.08.1943).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Bella Berta Heß wuchs als Tochter der Leherfamilie Abraham und Nanni Heß, geborene Freudenberger, in der unterfränkischen Kreisstadt Miltenberg auf. Sie kam im Dezember 1938 mit ihrer Familie nach Würzburg. Davor hatte sie bis zur Schließung nach dem Novemberpogrom 1938 in Wolfratshausen die "Wirtschaftliche Frauenschule auf dem Land" (Träger Jüdischer Frauenbund München) besucht. Als einzige Möglichkeit der Weiterbildung stand ihr in Würzburg nur die jüdische Volks- und Berufsschule offen, an der ihr Vater unterrichtete. 1940/41 nahm sie hier an einem Fortbildungskurs teil. Das begleitende Berufspraktikum zur Ausbildung als Haushälterin dürfte im Jüdischen Altenheim und Krankenhaus Würzburg erfolgt sein. Am 27. November 1941 wurde sie mit ihren Eltern und dem jüngeren Bruder Siegfried mit dem Ziel Riga deportiert. Bella Heß wurde für tot erklärt. Über ihre genauen Todesumtände ist nichts bekannt.