Betty Hofmann (1898 - 1944)

Betty Hofmann wurde am 23.12.1898 in Kleinbardorf (Sulzfeld) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinbardorf, Dettelbach, Würzburg, KZ Auschwitz, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Hofmann Emanuel (23.04.1868–14.03.1943) und Hofmann Maria geb. Blum (09.11.1869–25.01.1943).

Sie starb am 00.10.1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Krankenschwester. Sie wuchs in der Familie Emanuel und Maria Hofmann in der unterfränkischen Gemeinde Kleinbardorf, Landkreis Rhön-Grabfeld, auf und lebte dort vermutlich bis zum August 1939, als das Familienanwesen und der Grundbesitz im Ort zwangsweise verkauft wurde. Nach einem kürzeren Aufenthalt in der unterfränkischen Kleinstadt Dettelbach, Landkreis Kitzingen, kam sie Ende 1941(?), den Eltern folgend, nach Würzburg und arbeitete im Isr. Kranken- und Pfründnerhaus Dürerstr. 20. Am 23.September 1942 wurde sie mit dem Vater und der Mutter ins Theresienstadt deportiert. Sie erlebte deren Tod mit und wurde am 19.Oktober 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz transportiert und vermutlich dort ermordet. [1016][1003][1025].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.