Friedrich Leopold Krieger wurde am 08.03.1889 in Mainz geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mainz, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Krieger Friederike geb. Ehrmann (um 1860) und Krieger Moses (um 1860).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Krieger Klara geb. Levy, die Ehe wurde am 1929 in Klüsserath/Mosel geschlossen.
Sein Kind war Krieger Manfred (18.03.1931–1941/1942).
Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Friedrich Leopold Krieger wurde 1889 geboren und wuchs in der Familie Moses und Friederike Krieger, geb. Ehrmann, in der Stadt Mainz, Rheinland-Pfalz, auf. Er besuchte dort die Volksschule und machte von 1904 bis 1907 eine Lehre als Küfer. Danach trat er in das elterliche Geschäft ein. Ab November 1911 bis zur Schließung im Dezember 1938 arbeitete er als Küfer und Kellermeister für die Weingroßhandlung Jonas Ansbacher in der Domerschulstraße 6. Zwischen 1915 und 1918 war er Kriegsteilnehmer. Er wurde an der Front eingesetzt und befand sich bis Januar 1920 in Kriegsgefangenschaft. 1934 wurde ihm das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. Friedrich Krieger versuchte ab Anfang 1939, mit seiner Ehefrau Klara, nach England oder in die USA zu emigrieren. Im März 1939 bewarb er sich für eine Küferstelle in England. Beim zuständigen US-Konsulat erhielt er eine hohe Wartenummer (36290). Für den achtjährigen Sohn Manfred konnten die Eheleute zwar einen Kindertransport nach Belgien organisieren, mit dem er im Januar 1939 mit Max Ansbacher über Köln nach Brüssel emigrieren konnte. Die deutsche Besetzung Belgiens ab 1940 führte allerdings dazu, dass Manfred im Dezember 1940 zurück nach Würzburg ziehen musste. Friedrich Krieger selbst musste 1939/40 trotz seines schlechten Gesundheitszustandes zeitweise Zwangsarbeit leisten. Spätestens Ende 1940 musste die Familie ihre Wohnung räumen und in das "Judenhaus" Bibrastraße 6 ziehen. [1016][1078][1057] Am 27. November 1941 wurden Friedrich, Klara und Manfred Krieger von Würzburg mit dem Ziel Riga-Jungfernhof deportiert. [1016][1003] Seine genauen Todesumstände sind nicht bekannt.