Klara Krieger geb. Levy wurde am 16.01.1900 in Leiwen / Mosel geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Leiwen, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Levy Isaak (um 1860–?vor 1942) und Levy Johanna geb. Schoemann (Schömann) (17.07.1860–20.11.1942).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Krieger Friedrich Leopold, die Ehe wurde am 1929 in Klüsserath/Mosel geschlossen.
Ihr Kind war Krieger Manfred (18.03.1931–1941/1942).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Klara Krieger wurde 1900 geboren und wuchs in der Familie Isaak und Johanna Levy, geb. Schömann, in der Gemeinde Leiwen an der Mosel, Rheinland-Pfalz, auf. Im Dezember 1929 heiratete sie im Nachbarort Klüsserath den aus der Stadt Mainz stammenden Küfer und Kellermeister Friedrich Leopold Krieger, der schon seit 1911 in Würzburg lebte. Das Ehepaar bezog hier eine Wohnung am Zwinger 28. 1931 wurde der gemeinsame Sohn Manfred geboren. Die wirtschaftliche Situation der Familie verschlechterte sich spätestens ab dem Novemberpogrom 1938 als der Ehemann seinen langjährigen Arbeitsplatz verlor. Aussichtsreich scheinende Emigrationsbemühungen mit dem Ziel England oder USA zerschlugen sich. Das Paar musste seine Wohnung räumen und in das "Jüd. Unterkunftsheim" ("Judenhaus") in der Bibrastraße 6 ziehen, wohin auch im Dezember 1940 der nach einem Kindertransport nach Belgien im Januar 1939 in Sicherheit geglaubte Sohn Manfred gebracht wurde. [1016][1023][1057][1078] Am 27. November 1941 wurde die Familie von Würzburg mit dem Ziel Riga-Jungfernhof deportiert. [1016][1003] Zu Klara Kriegers genauen Todesumständen liegen keine weiteren Informationen vor.