Manfred Krieger wurde am 18.03.1931 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Brüssel, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Krieger Friedrich Leopold (08.03.1889–1941/1942) und Krieger Klara geb. Levy (16.01.1900–1941/1942).
Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Manfred Krieger wurde 1931 geboren und wuchs in der Familie Friedrich und Klara Krieger, geb. Levy, in Würzburg auf. Er besuchte hier seit 1937 die jüdische Volksschule. Seine Eltern verhalfen ihm zu einem vermeintlich rettenden Kindertransport: im Januar 1939 reiste er zusammen mit Max Ansbacher über Köln nach Brüssel aus. Von der deutschen Besetzung des Landes eingeholt, wurde Manfred im Dezember 1940 zurück nach Würzburg gebracht und war dort mit seinen Eltern im sogenannten "Judenhaus" Bibastraße 6 untergebracht. Am 27. November 1941 wurde das zehnjährige Kind mit ihnen von Würzburg mit dem Ziel Riga-Jungfernhof deportiert. [1016][1003][1057].