Arthur Abraham Lehmann wurde am 23.08.1877 in Mönchengladbach geboren und lebte in Mönchengladbach, Würzburg, Mannheim, Italien, Lager Ferramonti, Fort Ontario Emergency Refugee Shelter, Niagara Falls, NY.
Seine Eltern waren Lehmann Babette geb. Finke (10.10.1854–15.01.1920) und Lehmann Samson (22.01.1847–18.02.1915).
Er starb am 03.02.1948 in Niagara Falls, NY.
Weitere Angaben aus den Quellen: Architekt. Abraham (später Arthur) Lehmann wuchs in der Familie des Lehrers und Kantors Samson Lehmann und seiner Ehefrau Babette in Würzburg auf. Er besuchte hier das Realgymnasium und begann 1897 Studium ein Architekturstudium an der Technische Hochschule München. Nach seinem Examen war er lange Zeit als selbstständiger Architekt in der Großstadt Mannheim, Baden-Württemberg, tätig. Zu seinen Projekten gehörte das 1912 gebaute "Erholungsheim für israelitische Kinder und minderbemittelte Erwachsene" ("Friedrich-Luisen-Hospiz") in Bad Dürrheim. Er trat auch als Theaterkritiker für die sozialdemokratische Mannheimer "Volksstimme" und andere südwestdeutsche Zeitungen hervor. Aus seiner Ehe mit Anna Franziska Machold stammten die Kinder Ruth Karl (1910-1989), Lisa Stuckmann (1913-1993) und Richard Lehmann (1915-2011). Der seit 1932 verwitwete Mann besuchte im August 1939 seinen Sohn Richard in Italien und blieb dort. Von 1941 bis 1944 wurden beide im süditalienischen Lager wikien(Ferramonti) inhaftiert; nach der Befreiung kamen sie in das wikien(Fort Ontario Emergency Refugee Shelter) in wikien(Oswego, New York). 1946 zog Arthur Lehmann dann nach wikien(Niagara Falls, New York); er starb dort im 71.Lebensjahr. Seine Korrespondenz mit der befreundeten Fanny Geck aus Mannheim, Witwe des SPD-Reichstagsabgeordneten Oskar Geck, befindet sich im Leo Baeck Institut in New York. [1016][1023; Bad Dürrheim].