Samson Lehmann (1847 - 1915)

Samson Lehmann wurde am 22.01.1847 in Wenkheim (Werbach) geboren und lebte in Wenkheim, Karlsruhe, Mönchengladbach, Würzburg.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Lehmann Babette geb. Finke, die Ehe wurde am 1876 in Theilheim bei Schweinfurt geschlossen.

Seine Kinder waren Lehmann Fanny (14.03.1879), Lehmann Arthur Abraham (23.08.1877–03.02.1948), Lehmann Ida (23.10.1880–1942) und Lehmann Regina (28.11.1881–?1942).

Er starb am 18.02.1915 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer; Kultusbeamter. Samson Lehmann stammte aus der Gemeinde Wenkheim im nördlichen Baden-Württemberg. Er studierte von 1863 bis 1866 am Isr. Lehrerseminar in Karlsruhe; Lehrerprüfung. 1870/71 "Lehrer im Kantorat" am Lehrerseminar Düsseldorf; von 1870 bis 1878 war er Lehrer und Kantor für die Israelitische Kultusgemeinde in der Stadt Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen. Er unterrichtete nach dem Fachlehrerexamen in Stenographie auch am dortigen Gymnasium. Im November 1878 wurde er zum Kantor und Sekretär der Kultusgemeinde in Würzburg berufen; daneben Fachlehrer für das Kantorat an der Isr. Lehrerbildungsanstalt. 1886 erhielt er das Heimat- und 1911 das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. Schriftführer im wohltätigen "Isr. Hilfsverein" Würzburg. Im Januar 1915 Erkrankung und Ruhestand. Samson Lehmann wihnte mit seiner Familie in der Domerschulstraße 21 bei der Würzburger Hauptsynagoge. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.