Regina Lehmann (1881 - 1942)

Regina Lehmann wurde am 28.11.1881 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Berlin, Bad Nauheim, Mönchengladbach, Ghetto Izbica, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Lehmann Babette geb. Finke (10.10.1854–15.01.1920) und Lehmann Samson (22.01.1847–18.02.1915).

Sie starb am ?1942 in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Krankenschwester. Regina Lehmann wuchs als jüngstes von vier Kindern in der Kantorenfamilie Samson und Babette Lehmann in Würzburg auf. Es ist anzunehmen, dass sie hier ihre Schul- und Berufsausbildung erhielt. 1904 ging sie als junge Frau nach Berlin. Ab 1923 hielt sie sich im Kurort Bad Nauheim auf, der internationale jüd. Gäste anzog und dafür große Kureinrichtungen anbot. Die unverheiratete Regina (Rebekka) Lehmann machte eine Karriere als Oberin (Oberschwester) am Isr. Frauenheim Bad Nauheim und dem angeschlossen Isr. Kinderheim. Wohl nach der Schließung der jüd. Einrichtungen durch das NS-Regime zog sie nach Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen, wohin familiäre Verbindungen bestanden. Sie wurde am 22.April 1942 über Düsseldorf mit dem Ziel Ghetto Izbica deportiert. Einen Monat zuvor war ihre ältere Schwester Ida dorthin von Würzburg verschleppt worden. Wetere Geschwister waren Arthur und Fanny. [1016][1003][1005][1023; Bad Nauheim].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.