Babette Lehmann geb. Finke (1854 - 1920)

Babette Lehmann geb. Finke wurde am 10.10.1854 in Theilheim (Waigolshausen) geboren und lebte in Theilheim, Mönchengladbach, Würzburg.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Lehmann Samson, die Ehe wurde am 1876 in Theilheim bei Schweinfurt geschlossen.

Ihre Kinder waren Lehmann Fanny (14.03.1879), Lehmann Arthur Abraham (23.08.1877–03.02.1948), Lehmann Ida (23.10.1880–1942) und Lehmann Regina (28.11.1881–?1942).

Sie starb am 15.01.1920 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Babette Lehmann stammte aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Theilheim,Landkreis Schweinfurt, ansässigen Familie. Unter den beachtlich vielen 40 jüd. Matrikelstellen findet sich dort 1817 auch ein Familienvorstand "Pfeifer Nathan Fincke (Vieh- und Lumpenhändler)". (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Ihr Vater war Landwirt in der Gemeinde. 1876 heiratete sie in ihrem Heimatort den Lehrer und Kantor Samson Lehmann, mit dem sie zunächst kurze Zeit in der Stadt Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen, lebte, ehe sie mit ihrer jungen Familie nach Würzburg, in die (Dienstwohnung) Domerschulstraße 21 zog. Babette Lehmann war auch als "Schmuserin" oder "wikien(Shadchan)" für jüd. Paare tätig; 1910 erhielt sie eine Gewerbe-Lizenz als Heiratsvermittlerin. [1016][1023; Theilheim].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.