Lina (Karoline) Leib geb. Ottensoser wurde am 05.02.1882 in Burgpreppach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Burgpreppach, Würzburg, Krefeld, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Ottensoser Naftali (Naphtalie) (22.02.1852–30.01.1916) und Ottensoser Sara geb. Maas (26.02.1853–23.01.1930).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Leib Heinrich (Heinz), die Ehe wurde am 1920 in Würzburg geschlossen.
Ihr Kind war Maschke Anneliese geb. Leib (21.03.1922–?1943).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Die Schneiderin Lina Leib wurde 1882 geboren und wuchs als ältestes Kind in der kinderreichen Lehrerfamilie Naftali und Sara Ottensoser, geb. Maas, in der unterfränkischen Gemeinde Burgpreppach, Landkreis Haßberge, auf. Sie hatte acht Geschwister. Von ihren Geschwistern emigrierten Adolf noch vor 1930 nach Cincinnati, OH, USA, July im Februar 1937 ebenfalls in die USA und Rosa emigrierte ihrerseits 1928 nach Cincinnati. Von 1899 bis 1901 hielt Lina sich als "Nähmädchen" in Würzburg auf. Sie arbeitete dann ab 1908 bis zu ihrer Heirat mit Heinrich Leib im Jahr 1920 als Damenschneiderin in Würzburg, dann wieder nach ihrer Rückkehr von Krefeld um 1934. 1922 kam ihre Tochter Anneliesezur Welt. Zuletzt gab Lina Kurse für Berufsschülerinnen, wahrscheinlich an der Jüd. Volks- und Berufsschule Würzburg. Die geplante, weit gediehene Emigration der Familie in die USA scheiterte 1939. Lina, mit ihrem Ehemann zuletzt in einem Würzburger "Judenhaus" (Bibrastraße 17) untergebracht, wurde am 27. November 1941 mit ihm von Würzburg mit dem Ziel Riga und von dort aus nach Riga-Jungfernhof deportiert. Ihre jung verheiratete Tochter Anneliese Maschke wurde Anfang 1943 von Berlin nach Auschwitz deportiert. [1016][1003][1005][1057][1078] Über Lina Leibs Schicksal selbst ist nichts weiter bekannt.