Adelheid Lein geb. Rosenbaum (1879 - 1943)

Adelheid Lein geb. Rosenbaum wurde am 11.10.1879 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Rosenbaum Louis geb. Lämmlein, Lemlein (17.02.1853–17.02.1914) und Rosenbaum Rosa geb. Lein (13.04.1857–06.09.1924).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Lein Heinrich, die Ehe wurde am 1897 in Würzburg geschlossen.

Ihre Kinder waren Neumann Marga (Margarete) geb. Lein (19.08.1903–1941/1942) und Lein Franz (24.01.1899–um 1937).

Sie starb am 22.01.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Geschäftsfrau. Adelheid Lein wuchs in der Fabrikantenfamilie Louis und Rosa Rosenbaum in Würzburg auf. Sie besuchte nach vier Jahren an der Jüd. Volksschule sechs Jahre ein privates Mädcheninstitut (Höhere Töchterschule) in der Stadt. Nach dem frühen Tod ihres Ehemannes 1924 führte sie mit dem Schwiegersohn Julius Neumann den Familienbetrieb (Kleiderfabrik "Lein & Co." in der Ludwigstraße 8) weiter, bis zur Schließung durch das NS-Regime im Dezember 1938. (Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben). Ab Juni 1939 war sie im jüd. Altersheim Konradstraße 3 untergebracht; sie arbeitete dort in der Waschküche. Im Januar 1942 wurde sie von einer Mitbewohnerin wegen des Erhalts von Butter denunziert; Vernehmung durch die Gestapo-Stelle Würzburg; bis Ende Februar 1942 in Haft. Adelheid Lein musste den frühen Tod ihres älteren Kindes Franz Lein und die Erkrankung und Deportation ihres zweiten Kindes Marga Neumann erleben, ehe sie am 23.September 1942 ins Theresienstadt deportiert wurde. Sie war dort im Gebäude L 408 mit ihrer Schwester Frieda Steinberg inhaftiert. [1016][1003][1025][1061].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.