Hermann Löwenthal (1888 - 1942)

Hermann Löwenthal wurde am 27.08.1888 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, München, Ghetto Piaski. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Löwenthal Fanny (Franziska) geb. Löwenthal (07.09.1864–22.12.1942) und Löwenthal Simon (27.09.1861–10.01.1939).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Löwenthal Helene geb. Dörfler, die Ehe wurde am 01.01.1919 in Würzburg geschlossen.

Er starb am ?1942 in Ghetto Piaski.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Hermann Löwenthal wuchs als älterer von zwei Söhnen in der Kaufmannsfamilie Simon und Fanny Löwenthal in Würzburg auf. 1914/15 war er Kriegsteilnehmer. 1919 war er an den revolutionären Räteunruhen in Würzburg beteiligt (Münchner Räterepublik); politisch bei den Mehrheitssozialisten engagiert(?). Psychisch erkrankt; Klinikaufenthalte in Werneck und Würzburg. 1922 mit der Familie nach München verzogen. Der seit 1923 geschiedene Mann wohnte zuletzt bei seiner Mutter. Zwei Monate vor ihr wurde er im April 1942 vom Barackenlager Knorrstraße 148 (Judenlager Milbertshofen) ins Piaski deportiert. [1016][1024].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.