Simon Löwenthal (1861 - 1939)

Simon Löwenthal wurde am 27.09.1861 in Bad Kissingen geboren und lebte in Bad Kissingen, Würzburg, München.

Seine Eltern waren Loewenthal Abraham und Loewenthal Elkomea geb. Willich.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Löwenthal Fanny (Franziska) geb. Löwenthal.

Seine Kinder waren Lowen, Löwenthal Charles, Karl geb. Löwenthal, Karl (17.01.1891–vor 1986) und Löwenthal Hermann (27.08.1888–?1942).

Er starb am 10.01.1939 in München.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Simon Löwenthal wuchs in der Familie Abraham und Elkomea Löwenthal in der unterfränkischen Kurstadt Bad Kissingen auf. Er zog 1878, mit 17 Jahren, nach Würzburg und war hier zunächst Angestellter bei "S. M. Strauß". 1885 meldete er ein eigenes "Schneidereigeschäft" an. Er gründete dann mit Bernhard Lustig das "Schneiderartikel"-Geschäft "Lustig & Löwenthal". 1900 Trennung vom Geschäftspartner; er führte bis 1918 eine Großhandlung der Branche; Geschäft in der Haugerpfarrgasse 1: "Futterstoffe,Spezialität Schneiderartikel en gros". 1905 erhielt er das Heimat- und Bürgerrecht der Stadt Würzburg. Anfang 1922 zog er mit der Familie nach München. Er verstarb dort im Januar 1939 und wurde im Neuen Israelitischen Friedhof, Sektion 6, Reihe 5, Platz 8 ( mit Granit - Gedenkinschrift für Ehefrau) begraben. [1024] Seine Witwe Fanny und sein Sohn Hermann wurden von München deportiert. [1016][1024].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.