Milli (Minna) Mai geb. Grünebaum (1894 - 1944)

Milli (Minna) Mai geb. Grünebaum wurde am 12.05.1894 in Wenkheim (Werbach) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wenkheim, Würzburg, Riga-Jungfernhof, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Grünebaum, Gruenebaum Samuel (um 1870) und Grünebaum, Gruenebaum Sara geb. Stern (um 1870).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Mai Ludwig (Louis), die Ehe wurde am 1921 in Wenkheim geschlossen.

Ihr Kind war Mai (May) Herbert (29.08.1929–19.04.2024).

Sie starb am 23.11.1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Milli (Minna) Mai wurde 1894 geboren und stammte aus der Familie des Viehhändlers und Landwirts Samuel Grünebaum und seiner Ehefrau Sara, geb. Stern, in der an den unterfränkischen Landkreis Würzburg angrenzenden Gemeinde Wenkheim, Baden-Württemberg. Ab 1921 war sie in Würzburg mit dem Metzger Ludwig Mai verheiratet. 1929 wurde ihr Sohn Herbert geboren. Die Familie musste im Oktober 1941 das seit 1880 in ihrem Besitz befindliche Anwesen räumen und in ein "Judenhaus" in der Korngasse 3 ziehen. [1016][1057][1023][1005][1078] Am 27. November 1941 wurde sie mit dem Ziel Ghetto Riga deportiert. Milli wurde mit ihrem Ehemann im November 1943 weiter ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wo sie am 23. November 1944 ermordet wurde. [1016]. Das Bundesarchiv gibt allerdings November 1943 als Todesdatum an. [1003] [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.