Herbert Mai (May) wurde am 29.08.1929 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Riga-Jungfernhof, KZ Stutthof, New York, Kew Gardens, Raum Riga.
Seine Eltern waren Mai Ludwig (Louis) (27.01.1881–23.11.1944) und Mai Milli (Minna) geb. Grünebaum (12.05.1894–23.11.1944).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit May (Mai) Helen (Helene) geb. Meyer.
Er starb am 19.04.2024 in Florida, USA.
Weitere Angaben aus den Quellen: Herbert Mai wurde 1929 geboren und wuchs als einziges Kind in der Familie des Metzgers Ludwig Mai und seiner Ehefrau Milli, geb. Grünebaum, in Würzburg auf. Er besuchte hier die jüdische Volksschule. Am 27. November 1941 wurde der zwölfjährige Junge mit seinen Eltern von Würzburg nach Riga deportiert. Er kam mit ihnen zunächst nach Jungfernhof, wobei es sich um ein Außenlager des Rigaer Ghettos handelte. Im November 1943 musste er den Abtransport seiner Eltern ins Vernichtungslager Auschwitz erleben. Für ihn selbst folgten Lageraufenthalte unter anderem in Stutthof und Dachau. Als knapp 16-jähriger Jugendlicher wurde Herbert bei Kriegsende im Mai 1945 befreit. Hilfsorganisationen ermöglichten ihm die Emigration zu Verwandten in die USA und so reiste er im Januar 1947 auf dem Schiff "Ernie Pyle" von Bremen nach New York aus. Im Juni 1954 erhielt er in New York die Staatsbürgerschaft der USA. Dort arbeitete er als Metzger und lebte dann lange Zeit in Kew Gardens, NY. Mit seinem gleichaltrigen Freund Fred Zeilberger, ebenfalls ein Überlebender der Deportationen aus Würzburg, besuchte er wiederholt seine Heimatstadt und gab auch hier sein Wissen als Zeitzeuge weiter. Er heiratete Helene Meyer (geb. 1937), die 1938 mit ihren Eltern aus dem Rheinland in die USA emigriert war. Mit ihr hatte er zwei Söhne. [1016][1057] weitere Quellen: -ancestry.com (New York, Passenger Lists, 1820-1957; Index to Petitions for Naturalization filed in New York City, 1792-1989; U.S. Public Records Index) -jewishgen.org (Holocaust: Survivor List from the files of World Jewish Congress).