Rosa Frank geb. Hamburger wurde am 29.06.1908 in Alzenau geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Alzenau, Laudenbach bei Karlstadt, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Hamburger Bernhard, Issachar (02.08.1874–10.07.1939) und Hamburger Sara geb. Kaufmann (04.04.1881–19.04.1973).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Frank Lothar.
Ihre Kinder waren Frank Karl (15.01.1937–1942) und Frank Wolf (19.11.1935–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Frank war die Ehefrau von Lothar Frank, mit dem sie die Söhne Karl und Wolf hatte. Die Familie betrieb ein weitreichendes Textil- und Tuchgeschäft und wohnte oberhalb des Kriegerdenkmals. Am 10.11.1938 wurde das Wohnhaus und das Geschäft mit den Lagerräumen geplündert und ihr Mann ins Konzentrationslager Dachau gebracht. Während seiner Abwesenheit verkaufte die Gestapo das Warenlager für einen Gesamtwert von 7500 RM. Nachdem Lothar Frank im Januar 1939 krank entlassen wurde, erhielt die Familie davon lediglich 1890 RM von der Gestapo. Anfang 1942 wurden Rosa und ihr Mann von den Kindern getrennt auf Lastwagen gebracht und nach Krasniczyn in Polen deportiert, woraufhin sie im Raum Lublin ermordet wurden. Rosa Franks Schwager Max Frank gelang es, nach Palästina auszuwandern, von wo aus er nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches versuchte, mehr über das Schicksal seiner Familie zu erfahren. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Zeitzeugenaussagen, Archiv Georg Schnabel.