Karl Frank wurde am 15.01.1937 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Laudenbach bei Karlstadt, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Frank Rosa geb. Hamburger (29.06.1908–1942) und Frank Lothar (04.10.1906–1942).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Karl Frank war der Sohn von Lothar und Rosa Frank und lebte mit ihnen und seinem Bruder Wolf oberhalb des Kriegerdenkmals in Laudenbach. Seine Eltern führten einen weitreichenden Textil- und Tuchhandel. Nachdem der Vater am 10.11.1938 verhaftet und ins Konzentrationslager Dachau gebracht worden war, wurde der Laden der Franks von der Gestapo geplündert. Zwar wurde Karls Vater wieder entlassen, doch am 25.04.1942 wurden die Eltern von den Kindern getrennt und die Familie wurde erst auf verschiedene Lastwagen gebracht und dann nach Polen deportiert, wo sie im Raum Lublin ermordet wurden. Zum Zeitpunkt der Deportation war Karl Frank erst fünf Jahre alt. Karls Onkel Max Frank war es gelungen, nach Palästina auszuwandern, von wo aus der nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches versuchte, mehr über das Schicksal seiner Familie zu erfahren. Quelle: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Zeitzeugenaussagen, Archiv Georg Schnabel.