Johanna Ortweiler geb. Schwabacher wurde am 16.03.1871 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Steinschönau, Eisenach, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Schwabacher Adolf (26.12.1839–03.01.1924) und Schwabacher Babette geb. Süßer (17.10.1843–12.01.1922).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Ortweiler Josef, die Ehe wurde am 1894 in Schweinfurt, geschlossen.
Ihr Kind war Ortweiler Otto (27.12.1894–16.12.1958).
Sie starb am 12.01.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rentnerin. Johanna (Hanna) Ortweiler wuchs in der angesehenen Kaufmannsfamilie Adolf und Babette Schwabacher in Würzburg auf. Sie besuchte hier die Volksschule und war dann im großen elterlichen Haushalt in der Bismarckstraße 7 tätig. Nach ihrer Heirat 1894 mit dem Glasfabrikanten Josef Ortweiler lebte sie in Steinschönauin Böhmen - auch ihre jüngere Schwester Paula Ortweiler war dort verheiratet. Ab 1909 wohnte Johanna mit ihrer Familie in der sächsischen Stadt Eisenach. Die ab 1912 verwitwete Frau kehrte 1928 ins Elternhaus nach Würzburg zurück; ihr Sohn Dr. jur. Otto Ortweiler hatte im gleichen Jahr in Frankfurt geheiratet. NS-Regime: Johanna war Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Im Oktober 1939 wurde sie von der Gestapo-Stelle Würzburg vernommen nach einer Denunziation wegen eines Einkaufs in einem nicht für Juden bestimmten Lebensmittelgeschäft; Geldstrafe. Sie kam im Oktober 1941 in das Altersheim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Die 71jährige Johanna Ortweiler wurde am 23.September 1942 von Würzburg ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1005][1027][1078].