Rosa Gita Ostrach geb. Kowler (1881)

Rosa Gita Ostrach geb. Kowler wurde am 21.10.1881 in Mykolajiw geboren und lebte in Nikolajew, Odessa, Plauen, Frankfurt am Main, Würzburg, Paris.

Ihre Eltern waren Kowler (Kovler) Beile (Bertha) geb. Kogan (um 1860) und Kowler (Kovler) Mendel.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Ostrach Isay (Schaya), Isay, die Ehe wurde am 1900 in Nikolajew/Rußland geschlossen.

Ihre Kinder waren Ringart Paula (Paule, Polja), Paula geb. Ostrach (02.05.1906) und Ostrach Leo Isay (16.10.1901–16.12.1981).

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Ostrach wuchs in der Kaufmannsfamilie Mendel und Beile Kowler in der damals russischen Großstadt Nikolajew auf. Sie lebte nach ihrer Heirat 1900 zunächst in Odessa, ehe sie mit ihrer jungen Familie 1908 nach Deutschland auswanderte. Ende 1914 kam die Familie, aus Frankfurt ausgewiesen, nach Würzburg. Innerhalb der Würzburger Jüd. Gemeinde zählte sie zur beträchtlichen ostjüd. Minderheit. NS-Regime: Rosa Ostrach flüchtete anscheinend schon 1933 mit den Kindern nach Frankreich, kehrte dann aber zum Mann nach Würzburg zurück. Im Februar/März 1938 mit ihm nach Paris emigriert. Während ihr Mann Isay im November 1942 über Drancy ins Auschwitz deportiert wurde, konnte Rosa Ostrach im Untergrund überleben. Sie wurde mit ihrer Tochter Paula Ringart von einem französischen Dorfbürgermeister gerettet, der beide in wechselnden Unterkünften versteckte. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.