Frieda Philippsohn geb. Rothschild (1893)

Frieda Philippsohn geb. Rothschild wurde am 31.05.1893 in Borken, Hessen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Borken (Hessen), Frankfurt am Main, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Rothschild Klara geb. Jacob (um 1865) und Rothschild Levy (Levi), Levy (um 1860).

Sie war in 2. Ehe verheiratet mit Philippsohn Paul, die Ehe wurde am 1925 in Frankfurt/Main geschlossen.

Ihr Kind war Philippsohn Hannelore (03.12.1926).

Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Frieda Philippsohn, verwitwete Marxsohn, stammte aus der Kaufmannsfamilie Levy und Klara Rothschild in der nordhessischen Kleinstadt Borken. Sie war ab 1925 in zweiter Ehe mit dem Bankier Paul Phlippsohn in Frankfurt verheiratet. 1926 wurde dort ihre Tochter Hannelore geboren. Die Familie lebte ab 1929 in Würzburg. NS-Regime: 1937 Rückkehr nach Frankfurt. [1016] 1942 wurde Frieda wohl, wie ihr Mann, ins Theresienstadt deportiert; keine detaillierte Angaben. [1003][1005][1027] Anmerkung: Frieda Philippsohns Name fehlt in der Opferdatenbank für das Ghetto Theresienstadt. Sie (oder ihr Mann) war 1942 vermutlich schwer erkrankt; ihre jugendliche Tochter Hannelore war wohl deshalb im Jüd. Waisenhaus Frankfurt untergebacht und wurde von dort anscheinend im Mai 1942 nach Izbica deportiert. -rs Quelle: -Monca Kingreen (Hg.), Nach der Kristallnacht, Jüdisches Leben und antijüdische Politik in Frankfurt am Main 1938-1945, 1999, 146.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.