Hannelore Philippsohn (1926)

Hannelore Philippsohn wurde am 03.12.1926 in Frankfurt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Frankfurt am Main, Würzburg, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Philippsohn Frieda geb. Rothschild (31.05.1893) und Philippsohn Paul (15.10.1885–20.10.1942).

Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Hannelore Philippsohn wurde 1926 als Kind der Bankiersfamilie Paul und Frieda Philippsohn in Frankfurt geboren. Sie kam 1929 mit ihren Eltern nach Würzburg, wo ihr Vater die Filiale der Dresdner Bank leitete. De Familie wohnte in der Schillerstraße 11 im Stadtteil Sanderau. NS-Regime: Im Januar 1937 ging sie mit den Eltern zurück nach Frankfurt. [1016] Sie wohnte dort bei ihnen in der Aystettstraße 6. 1942 von Frankfurt deportiert(?); keine präzise Angaben. [1005] Hannelore war anscheinend zuletzt im Jüd. Waisenhaus in Frankfurt untergebracht, wohl wegen der Erkrankung eines Elternteils; von dort am 8.Mai 1942 ins Ghetto Izbica deportiert(?). Quelle: -Monca Kingreen (Hg.), Nach der Kristallnacht, Jüdisches Leben und antijüdische Politik in Frankfurt am Main 1938-1945, 1999, 146.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.