Paul Philippsohn (1885 - 1942)

Paul Philippsohn wurde am 15.10.1885 in Gandersheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gandersheim, Frankfurt am Main, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Philippsohn David (07.12.1857–23.09.1942) und Philippsohn Ida geb. Kaufmann (um 1860–07.02.1936).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Philippsohn Frieda geb. Rothschild, die Ehe wurde am 1925 in Frankfurt/Main geschlossen.

Sein Kind war Philippsohn Hannelore (03.12.1926).

Er starb am 20.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bankkaufmann; Bankdirektor. Paul Philippsohn wuchs in der Familie David und Ida Philippsohn in der Kleinstadt Gandersheim in Niedersachsen auf. Er war ab 1925 in Frankfurt verheiratet. 1929 kam er mit seiner jungen Familie nach Würzburg und übernahm hier die Filiale der Dresdner Bank in der Domstraße 8. NS-Regime: März 1933 staatspolizeiliches (Bayerische Politische Polizei) Verhör wegen geschäftlicher Kontakte zu dem in "Schutzhaft" genommenen Oberbürgermeister von Schweinfurt, Dr. Benno Merkle (SPD, ehemaliger Mitarbeiter von Kurt Eisner). Paul Philippsohn kehrte im Januar 1937 mit seiner Familie nach Frankfurt zurück. [1016] 1942 wurde er von Frankfurt deportiert, ebenso wohl seine Frau Frieda und seine Tochter Hannelore Philippsohn sowie sein 84jähriger Vater David; die Angaben zum Deportationsschicksal der Familie sind lückenhaft. [1003][1005][1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.