Günther (Karl Günter) Pollak wurde am 06.05.1926 in Giebelstadt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren München, Giebelstadt, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Pollak Klara geb. Günther (12.08.1889–1941/1942) und Pollak Max (07.07.1890–1975).
Er starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Günther Pollak wurde 1926 geboren und wuchs als ältestes von drei Kindern in der Kaufmannsfamilie Max und Klara Pollak, geb. Günther, in der unterfränkischen Marktgemeinde Giebelstadt im Landkreis Würzburg, auf. Er kam im November 1935 mit seinem jüngeren Bruder Manfred in das Kinderheim der Isr. Kultusgemeinde München, ins "Antonienheim", beendete hier seine Volkschulzeit und begann im April 1941 eine Schreinerlehre in den "Jüd. Anlernwerkstätten" München. Ab diesem Zeitpunkt lebte er im Lehrlingsheim der IKG München, [1024] zuletzt wohl mit dem Bruder im Sammellager Berg am Laim. Günthers Vater konnte im Juli 1938 nach New York emigrieren, es gelang ihm aber nicht seine Frau und die Kinder nachzuholen. Günther und sein Bruder wurden am 14. November 1941 nach Würzburg gebracht und zwei Wochen später mit der Mutter und der Schwester Margot von ihrem letzten Quartier im "Judenhaus" Domerschulstraße 25 nach Riga in das Außenlager Jungfernhof deportiert. [1016][1003][1057][1078] Zu seinen genauen Todesumständen ist nichts bekannt.