Klara Pollak geb. Günther wurde am 12.08.1889 in Burgen (Mosel) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Burgen, Giebelstadt, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Günther Carl und Guenther, Günther Mina, Minna geb. Gutmann (19.02.1859).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Pollak Max.
Ihre Kinder waren Pollak Günther (Karl Günter) (06.05.1926–1941/1942), Pollak Margot (12.10.1929–1941/1942) und Pollak Manfred (20.05.1928–1941/1942).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Klara Pollak wurde 1889 geboren. Sie stammte aus der Händlerfamilie Karl und Mina Günther, geb. Gutmann, in Burgen, Rheinland-Pfalz. Sie war ab den 1920er Jahren in der unterfränkischen Marktgemeinde Giebelstadt, Landkreis Würzburg, mit dem Kaufmann Max Pollak verheiratet. Zwischen 1926 und 1929 wurden dort ihre Kinder Günther, Manfred und Margot geboren. Die Familie litt während des NS-Regimes unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten, so wurde Klaras Mann beispielsweise im Dezember 1936 die Verlängerung des Wandergewerbescheins verweigert. Die älteren Kinder waren ab Ende 1935 im jüdischen Kinderheim in München untergebracht. Klara lebte wohl ab April 1936 mit ihrem Mann in Würzburg und half als Angestellte und Zugehfrau im jüdischen Altersheim Konradstraße 3 das Existenzminimum der Familie zu sichern. Nach der Emigration ihres Mannes im Juli 1938 nach New York blieb sie mit ihrem jüngsten Kind Margot in Würzburg zurück und hoffte vergeblich auf eine Ausreisemöglichkeit. Am 27. November 1941 wurde sie mit ihrer Tochter und den von München herbeigeführten Söhnen Günther und Manfred von ihrem letzten Quartier im "Judenhaus" Domerschulstraße 25 nach Riga in das Außenlager Jungfernhof deportiert. [1016][1003][1005][1057] Zu ihren genauen Todesumständen ist nichts weiter bekannt.